Igelstachelbart

images-2 Hericium erinaceus

Den Igelstachelbart trifft man in Asien als auch in Europa von September bis November in freier Natur. Erst in de 60-er Jahren gelang es, diesen Pilz erfolgreich in Kultur anzubauen.

Bei uns wächst er an Buchen, Eichen, Walnuss- und Apfelbäumen. Er erscheint mit bis zu 30cm im Durchmesser, in ovaler bis rundlicher Form mit einem kurzen Stiel.

Auffällig und Namensgebung für den Affenkopfpilz sind seine weissen Stacheln, welche den knollenartigen Fruchtkörper umgeben.

Er gilt als lieblicher Speisepilz, mit einem exotisch-fruchtigen Geschmack nach Zitrus und Kokos.

Doch nicht nur als vorzüglicher Speisepilz wird er geschätzt, sondern seit Urzeiten in China als Vitalpilz verwendet. So soll er durch Vitamine, Beta-Glucane, Spurenelemente, Polysaccharide und Polypeptide eine vorbeugende Wirkung bei der Immunabwehr und Heilkraft bei Erkrankungen von Magen, Darm, Niere, Leber, Herz, Lunge und Milz aufweisen. Auch sei er arm an Salz, enthalte essenzielle Aminosäuren und zeige in Versuchen bemerkenswerte Erfolge bei Magen- und Speiseröhrernkrebs.